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GKR-Wahl

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GKR-Wahl


Datum Sonntag, 13. November 2022, 08:00 Uhr
Standort Online via ZOOM, Westfälische Straße 70A, 10709 Berlin
GKR-Wahl

Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch!

Am 13. November 2022 finden im Sprengel Berlin Wahlen zum Gemeindekirchenrat statt. 

Unsere Kirche ist von unten nach oben organisiert. Die Mitglieder wählen ihre Vertreter in die Gemeindekirchenräte, aus diesen werden Mitglieder in die Kreissynoden und von dort wiederum in die Landessynode entsandt, wo schließlich der Bischof und andere Leitungsfunktionen durch demokratische Wahlen bestimmt werden.

Wie die unserer Gemeinde zugewiesenen Kirchensteuermittel verwendet werden, bestimmt - innerhalb der Finanzgesetze unserer Kirche - der Gemeindekirchenrat. Hier wird die Zukunft unserer Gemeinde geplant. 

In der Kirchengemeinde Halensee besteht der GKR aus 12 gewählten Ältesten und unseren beiden Pfarrern. 

Mit dieser Wahl ändert sich der Wahlturnus wie von der Landessynode im November 2021 beschlossen auf einen einheitlichen sechsjährigen Turnus. Während in der Vergangenheit alle drei Jahre je die Hälfte des Gremiums neu zur Wahl stand und die andere Hälfte als Konstante weiter amtierte, wird zukünftig das gesamte Gremium alle sechs Jahre neu gewählt. Um den Übergang von einem Wahlturnus in den anderen zu gestalten, werden die diesjährigen Ältesten nur für drei Jahre gewählt. Ab der kommenden Wahl im November 2025 stehen dann alle Ältesten gleichzeitig zur Wahl.

Im Oktober erhalten alle wahlberechtigten Gemeindeglieder eine Wahlbenachrichtigung und den Gesamtwahlvorschlag mit allen Kandidatinnen und Kandidaten.

Briefwahl ist möglich. Der Antrag auf Briefwahl soll bis spätestens zum 09. November im Gemeindebüro eingehen, er kann mündlich oder schriftlich gestellt werden, persönlich oder durch einen Bevollmächtigten. Bei kurzfristig eingetretener Verhinderung können auch noch am Wahltag selbst durch einen Bevollmächtigten Briefwahlunterlagen abgeholt werden. Der Stimmzettelumschlag muss bis zum Ende des Termins für die Stimmabgabe dem Wahlvorstand zugeleitet werden.

Am Wahltag, dem 13. November, ist die persönliche Stimmabgabe möglich im Wahlort Hochmeisterkirche, Westfälische Str. 70a, in der Zeit von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr. Während des Gottesdienstes (von ca. 10 bis 11 Uhr) ruht die Wahl.

Die gewählten Ältesten werden im Gottesdienst am 27. November (1. Advent) in ihr Amt eingeführt. An diesem Tag werden wir auch den neu errichteten Hochmeisterpavillon festlich einweihen. 


Kurzvorstellung aller GKR-Kandidat*innen:


Silvia C. Groppler, Jahrgang 1968, Rechtsanwältin und Notarin

Seit 6 Jahren unterstütze ich mit Begeisterung die Arbeit des Gemeindekirchenrats. Dort bin ich für die vielfältigen rechtlichen Fragestellungen zuständig, die bei fast allen Projekten und Themen der Gemeinde auftreten. Z.B. habe ich nach der Fusion die rechtliche Umsetzung der Beschlüsse zum Gemeindehaus Roscherstraße bis hin zum Erbbaurechtsvertrag mit Masorti e.V. begleitet. Wichtig sind mir ferner unsere Zukunftsthemen, wie Jugendarbeit, Stärkung der Gemeinde auf kirchenkreislicher Ebene,Werbung für unsere christlichen Werte oder soziale und wirtschaftliche Projekte, die das lebendige Gemeindeleben aller Generationen sichern. Seit 2017 bin ich im Vorstand des Fördervereins der Gemeinde für unterschiedliche Projekte aktiv und koordiniere das Zusammenwirken mit dem Gemeindekirchenrat.


Ingrid Heberle
, Jahrgang 1959, pharma-technische Assistentin 

Der Kirchengemeinde Halensee gehöre ich seit Mitte der 1990er Jahre an, nachdem ich von der katholischen zur evangelischen Kirche gewechselt bin. Ich bin verheiratet und noch berufstätig. Die Hochmeisterkirche ist meine Heimat geworden, und ich möchte die ehrenamtliche Arbeit im Gemeindekirchenrat gerne unterstützen. Seit der „Missa popularis“ von Christian Hagitte bin ich im Projektchor der Hochmeisterkirche, und es macht mir große Freude. Ebenso wie die Mitarbeit im Förderverein. Für den GKR bringe ich eine langjährige Erfahrung in der Gremienarbeit mit. Es ist mir wichtig, dass es einen Ort gibt an dem unterschiedliche Menschen zusammen kommen und das Leben in der Gemeinde bereichern.


Birke Krenz,
Jahrgang 1971 

Eine Gemeinde braucht ALLE Altersgruppen! Bis Corona unser Leben maßgeblich beeinflusste, gehörte ich zum Organisationsteam des Familiengottesdienstes Hochmeister for family. Ich finde es wichtig, dass es in unserer Gemeinde wieder ein Gottesdienstformat für Familien gibt, und dazu möchte ich beitragen. Die Anliegen von Familien liegen mir am Herzen und dafür setze ich mich im GKR ein. Seit zwei Jahren öffne ich donnerstags die Kirche und freue mich über die unterschiedlichsten Besucher: Gemeindemitglieder, Anwohner, Touristen, Kindergruppen. Ihnen die Möglichkeit zu bieten, unsere Kirche kennenzulernen, eine Kerze anzuzünden und dem Orgelspiel zuzuhören, bereitet mir Freude. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter.


Dagmar Schmattorsch
, Jahrgang 1953, Krankenschwester / Diplom-Sozialpädagogin 

Die Halenseegemeinde ist seit 2002 zunehmend ein wichtiger Ort meines Lebens geworden. In den letzten Jahren bin ich durch die Beteiligung beim HochmeisterProjekt von Christian Hagitte aktiv in die Gemeinde hineingewachsen. Auch der regelmäßige Austausch im Gesprächskreis regt zum Nachdenken an. Seit Dezember 2017 bin ich Mitglied im Vorstand des Fördervereins der Halenseegemeinde. Dadurch habe ich Einblick in die vielfältige Arbeit der Gemeinde gewonnen. Im GKR würde ich gerne die musikalische Projektarbeit und die kirchenmusikalische Arbeit von Christian Hagitte mit unterstützen.


Uta Schumann, Jahrgang 1963, verheiratet und Finanzbeamtin 

Im Gemeindekirchenrat bin ich seit 24 Jahren Mitglied und vertrete unsere Gemeindeinteressen im Haushaltsausschuss des Kirchenkreises. Besondere Gottesdienstformate zu schaffen und mit Leben zu füllen ist mir ein besonderes Anliegen. Die Wiederbelebung unseres „Hochmeister for family-Gottesdienstes“ im neugeschaffenen Pavillon, die Gestaltung des Oster-Frühgottesdienstes und die Mitwirkung beim Gemeindefest „Saus & Braus“ erfüllen mich, und gern engagiere ich mich dafür, dass Kirche lebendig und ein spirituelles Zuhause für Menschen allen Alters bleibt.


Dr. Christoph Schweer, Jahrgang 1979, Philosoph und Erzieher 

Seit Anfang 2022 bin ich Mitglied der Halensee-Gemeinde. Der christliche Glaube hat mich mein Leben lang geprägt. Ich wünsche mir, dass Glaube nicht nur im Gottesdienst erfahrbar und lebbar ist und die frohe Botschaft auch der jungen Generation übermittelt wird. Es wäre mir eine Freude und eine Ehre, mich im GKR engagieren zu können. Meine Interessen und Fertigkeiten sind vielseitig. Schwerpunktmäßig einbringen würde ich mich gerne im Bereich Gemeindefeste, Gemeindefahrten, Kindergottesdienstarbeit, Familienkirche sowie Kultur und Bildung.


Bärbel Tech
, Jahrgang 1956, verheiratet, 2 Kinder 

Ich möchte meine Mitwirkung im Gemeindekirchenrat, die ich vor mehr als 20 Jahren begann, auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Viel Freude bereiten mir Planung und Durchführung von Gemeindeveranstaltungen. Darüberhinaus stehe ich auch ehrenamtlich gerne für Vertretungsaufgaben im Gemeindebüro zurVerfügung. Mit der Übernahme ehrenamtlicher Aufgaben verbinde ich die Absicht, meinen Beitrag zu leisten, die Gemeinde als aktive Begegnungsstätte weiter zu entwickeln.


Jürgen Wandel
, Jahrgang 1952, Pfarrer und Redakteur i. R. 

In unserer Landeskirche gibt es eine Tendenz, die Rechte der Kirchengemeinden zu beschneiden. Und das dürfte sich angesichts zurückgehender Mitgliederzahlen und Einnahmen verstärken. Dagegen will ich angehen und mit den anderen Mitgliedern des Gemeindekirchenrates (GKR) für die Selbstständigkeit unserer Gemeinde kämpfen. Und dabei bringe ich die Erfahrungen ein, die ich als Pfarrer und Redakteur beim Radio und bei Zeitungen gesammelt habe. Ich bin 70 Jahre alt und gehöre dem Halensee-GKR seit sechs Jahren an. Zuvor war ich Vorsitzender des GKR der Jonagemeinde.


Timo Wolff
, Jahrgang 1976, Physiker 

Gemeinde ist mir wichtig als Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen begegnen: vom Gemeindekindergartenkind bis zum Seniorenkreisteilnehmer, vom Hartz-IV-Empfänger bis zum Geschäftsmann, vom Sportbegeisterten bis zum feinsinnigen Kunstliebhaber. Sie alle begegnen sich bei unseren Gemeindefesten, auf Gemeindefahrten, bei Konzerten, an Gedenkabenden und nicht zuletzt bei Gottesdiensten und Andachten. Ich würde mich freuen, auch in Zukunft die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass dies in unserer Gemeinde möglich bleibt. Dabei ist mir auch wichtig, dass wir mit unserer Arbeit nach außen in unseren Kiez strahlen – mit möglichst vielen Gemeindeaktivitäten in unserem neuen Hochmeisterpavillon.